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Branded Event-App – 9-Punkte-Checkliste für mehr Nutzung

18. August 2026 · Wout Criekemans · 22 minute read

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Hinter einer Branded Event-App steckt meist einer von drei verschiedenen Käufen. Manche Anbieter veröffentlichen eine native White-Label-App unter dem Namen Ihrer Organisation im Apple App Store und bei Google Play. Andere platzieren Ihr gebrandetes Event in ihrer eigenen mobilen App, die Teilnehmer zuerst herunterladen müssen. Wieder andere liefern Ihnen eine gebrandete Web-App, die sich über eine URL oder einen QR-Code öffnet. 

Sie haben für einen Kundentag oder eine Partnerkonferenz ein Angebot für eine White-Label-App bekommen? Dann sollten Sie wissen, ob Sie so viel Eigenständigkeit überhaupt brauchen. Entwicklerkonten, Store-Assets und App-Einreichungen sind ein echter Aufwand, wenn Sie eigentlich nur Logo, Farben und Event-Inhalte anpassen wollten. Allein Apple verlangt von Organisationen 99 $ pro Jahr und setzt eine eingetragene juristische Person sowie eine D-U-N-S-Nummer voraus. 

Mit den folgenden neun Checks vergleichen Sie Anbieter nach Zielgruppe, Markenhoheit, Gesamtkosten, technischem Aufwand, Nutzung und dem, was nach dem Event passiert. 

Sie veranstalten ein paar professionelle Events im Jahr und möchten das Teilnehmererlebnis sehen, bevor Sie sich festlegen? Dann können Sie mit LineUpr kostenlos eine Branded Event-App erstellen und in der Vorschau ansehen und prüfen, ob Flexibilität und Branding genau passen.

9 Checks, bevor Sie sich für eine Branded Event-App entscheiden

Bevor Sie Funktionen verschiedener Plattformen vergleichen, sollten Sie klären, welche Art von „Branding“ Sie brauchen. 

Was Sie wollenWas der Anbieter meist liefertWas Teilnehmer tunWorauf Sie achten sollten
Ihr Logo, Ihre Farben und Event-Inhalte in einer bestehenden mobilen AppIhr Event erscheint in der App des AnbietersDie App des Anbieters herunterladen und dann Ihr Event suchen Teilnehmer sehen und laden womöglich erst die App des Anbieters, bevor sie Ihr Event finden
Ein gebrandetes Event, das sich über Ihre Einladung, Eventseite oder einen QR-Code öffnetEine webbasierte Event-App mit Ihrem BrandingQR-Code scannen oder Einladungslink öffnenSie bekommen keinen eigenen Eintrag im App Store oder bei Google Play
Eigener App-Name, eigenes Icon und eigener App-Store-Eintrag Ihrer OrganisationEine native White-Label-App, veröffentlicht unter der Identität Ihrer OrganisationDie App Ihrer Organisation aus einem App Store herunterladenEventuell brauchen Sie Entwicklerkonten, zusätzliche Einrichtung und Store-Assets – und zahlen eine höhere Gebühr
Funktionen, die gezielt auf die Abläufe Ihrer Organisation zugeschnitten sindEine individuelle App, entwickelt von einem Mobile-App-EntwicklerteamDie selbst entwickelte App aus einem App Store herunterladen Sie verantworten ein Softwareprojekt – inklusive Tests, Wartung und künftiger Updates

Agenda, Speaker-Seiten, Sponsoren-Inhalte und Umfragen sehen bei all diesen Optionen oft ähnlich aus. Der Unterschied liegt darin, wie Teilnehmer auf die Event-App zugreifen, ob dieser Zugangsweg Ihr Branding trägt und was der Betrieb der App an Einrichtungszeit und Geld kostet. 

Hier ist die Checkliste: 

1. Können Sie Ihren Teilnehmern eine App-Installation zumuten?

Ob Teilnehmer eine App installieren, hängt davon ab, wie viel sie für den Aufwand zurückbekommen. Mitarbeitende in einem wiederkehrenden Unternehmensprogramm akzeptieren einen Pflicht-Download eher: Die Organisation kann erklären, wofür die App gedacht ist, sie über interne Kanäle verteilen und von der IT für verwaltete Geräte freigeben lassen. 

Ein Kunde, Partner oder Händler, der zu einem einzelnen Event eingeladen ist, hat weniger Grund, etwas Neues zu installieren. Bevor er überhaupt die Agenda sieht, muss er womöglich den richtigen App-Store-Eintrag finden, die App herunterladen und ein Konto anlegen – für eine App, die er wahrscheinlich nur einmal nutzt. 

Laut einer Clutch-Umfrage aus dem Jahr 2026 haben 80 % der Smartphone-Nutzer schon einmal eine App installiert, weil sie mussten – nicht, weil sie wollten. 72 % fanden das zumindest leicht nervig. 

Dieselbe Studie zeigt: 54 % der Nutzer löschen eine App, sobald sie sie nicht mehr brauchen – falls sie sie überhaupt nutzen. Apps, die sie regelmäßig verwenden, behalten sie dagegen. Eine mobile App lässt sich also eher für eine jährliche Konferenz, ein Verbandsprogramm oder eine wiederkehrende Eventreihe rechtfertigen, zu der Teilnehmer immer wieder zurückkommen. 

Bei einem eintägigen Kundenevent oder Partnertreffen lautet die Frage dagegen: Was kann die App, was eine Web-App nicht genauso gut kann? 

Geht es vor allem darum, die Agenda zu checken, Speaker anzusehen, Dokumente abzurufen und an Umfragen teilzunehmen, reicht oft eine gebrandete Web-App. Teilnehmer öffnen sie direkt aus der Einladung oder per QR-Code – und das Event trägt trotzdem Logo, Farben, Bildwelt und Inhalte Ihrer Organisation. 

LineUpr setzt auf dieses browserbasierte Modell: Veranstalter veröffentlichen das Event und verteilen URL oder QR-Code über den LineUpr Event-App-Workflow. So müssen Teilnehmer keine App herunterladen, und Sie bieten trotzdem ein vollständig gebrandetes Erlebnis. 

Plug and Play Winter Summit in LineUpr

Werfen Sie einen Blick auf eine bestehende Event-App, um zu sehen, wie Ihre mit LineUpr aussehen könnte. 

2. Wie viel der Teilnehmer-Journey muss Ihre Marke tragen?

Bei jeder Plattform für Branded Event-Apps können Sie Logo, Farben und Event-Bilder hinzufügen. Der Unterschied liegt darin, wie viel vom Weg zu Ihrem Event dieses Branding trägt. 

Fragen Sie nach, wo Teilnehmer bei Ihrer App trotzdem noch die Identität des Anbieters sehen: 

  • Bevor sie auf das Event zugreifen. 
  • Auf dem Login- oder Download-Screen. 
  • Im App-Store-Eintrag. 
  • Im Event selbst. 

Ein eigener App-Name, ein eigenes Icon und ein eigener Publisher-Eintrag lohnen sich, wenn Sie ein wiederkehrendes Programm oder eine Flagship-Konferenz veranstalten, die Teilnehmer regelmäßig besuchen. Bei einem eintägigen Kundenevent, einem Partnertreffen oder einer internen Konferenz zählt etwas anderes: dass Gäste Ihr gebrandetes Event ohne zusätzliche Hürden erreichen, die sie von der Nutzung abhalten könnten. 

„Vollständig gebrandet“ bringt Ihnen nichts, solange der Anbieter nicht genau erklärt, welche dieser Stellen Ihre Organisation tatsächlich kontrolliert. 

LineUpr konzentriert sich auf das, was Teilnehmer sehen: Sie bringen Ihr Branding ein und teilen das veröffentlichte Event per URL oder QR-Code. Einen App-Store-Eintrag bekommen Sie nicht. Dieser Kompromiss passt zu B2B-Firmenevents, bei denen Gäste oft wenig Lust haben, für ein ein- bis dreitägiges Event die App eines Dienstleisters zu installieren. 

3. Was kostet es wirklich – mit Add-ons, Entwicklerkonten und Folge-Events? 

Die Gebühr der Plattform ist selten alles, was eine Branded Event-App kostet. 

Ein Standardtarif enthält vielleicht Logo und Farben, doch für eine White-Label-App, erweiterte Analysen, Integrationen oder zusätzlichen Support zahlen Sie extra. Business of Apps beziffert die individuelle App-Entwicklung auf 5.000 bis 50.000 $ für eine einfache Version und auf 50.000 bis 120.000 $ bei mittlerer Komplexität. Für die Wartung kommen jedes Jahr weitere 15 bis 25 % der Entwicklungskosten hinzu. Das White-Label-Add-on eines Anbieters ist vielleicht etwas günstiger, aber das Prinzip bleibt: Der angebotene Preis ist der Ausgangspunkt, nicht die Gesamtsumme. 

Prüfen Sie bei einer White-Label-App außerdem, ob Ihre Organisation die Entwicklerkonten selbst bezahlen und pflegen muss. Allein die Anmeldung im Apple Developer Program setzt eine eingetragene juristische Person und eine D-U-N-S-Nummer voraus – Antrag und Freigabe können Wochen dauern. Manche Anbieter brauchen zudem Zugriff auf Ihre Apple- und Google-Entwicklerkonten, bevor sie die App unter dem Namen Ihrer Organisation veröffentlichen können. 

Fragen Sie jeden Anbieter nach den Kosten für: 

  • Plattform und White-Label-Add-on;
  • Implementierung oder Design-Support;
  • Zusätzliche Teilnehmer, Events oder Administratoren; 
  • Gebühren für Entwicklerkonten;
  • Künftige Updates und Verlängerungen;
  • Das Duplizieren oder Neuaufsetzen der App für das nächste Event. 

Vergleichen Sie dann das erste Event mit dem zweiten. Eine höhere Anfangsinvestition kann sinnvoll sein, wenn dieselbe App mehrere Events abdeckt und sich nur Speaker-Line-up und Agenda ändern. Schwieriger wird die Entscheidung, wenn die App nur ein paar interne Events im Jahr begleitet und der Großteil des Budgets in Funktionen und eine App-Store-Präsenz fließt, die Sie eigentlich nicht brauchen. 

Die Lücke zwischen dem, was eine Branded App eigentlich kosten sollte, und dem Angebot einer Agentur erwischt viele Teams kalt. Michael Kimmig, Vice President bei der Digitaltochter der GRENKE AG, bringt es auf den Punkt, nachdem sein Team die App für die Führungskräftekonferenz mit LineUpr erstellt hatte: „Einfach probieren und mal sehen, wie weit man selbst in einer Stunde kommen kann. Erstaunlicherweise erkennt man dann, wie teuer z. B. Agenturen so eine App verkaufen wollen.“

LineUpr rechnet pro Event ab. Sie können die gebrandete Web-App erstellen und in der Vorschau ansehen, bevor Sie etwas bezahlen, und dann auf der LineUpr Preisseite ein Paket passend zu Teilnehmerzahl und benötigten Funktionen wählen. Die Preise starten bei 215 $ pro Event mit 50 Gästen und 635 $ pro Jahr für vier Events mit insgesamt 200 Gästen. 

Sehen Sie sich die LineUpr Preise pro Event an und prüfen Sie, ob sie zu Ihren Events passen.

4. Wer kümmert sich um die Technik – und haben Sie intern ein Team dafür? 

Eine native White-Label-App unter dem Namen Ihrer Organisation zu veröffentlichen, bedeutet Arbeit für Ihr Team – auch wenn der Anbieter sie baut. 

Jemand muss die Organisation in den Entwicklerprogrammen von Apple und Google anmelden und die rechtlichen Angaben verifizieren. Diese Person gibt dem Anbieter auch Zugriff auf die Konten, genehmigt die App-Store-Beschreibung und liefert Icons, Screenshots und Datenschutzinformationen. 

Wird eine Einreichung abgelehnt oder fehlt eine Kontoangabe, muss der Eventmanager womöglich zwischen Anbieter, IT, Rechtsabteilung und der Person vermitteln, die das Entwicklerkonto verwaltet. 

Das ist machbar, wenn Ihre Organisation bereits Apps veröffentlicht oder technischen Support hat. Für ein kleines Eventteam, das eigentlich nur Farben wählen, die Agenda hochladen und Teilnehmern einen Link schicken will, ist es eine ganz andere Hausnummer. 

Lassen Sie sich vor der Unterschrift vom Anbieter klar sagen: 

  • Welche Konten Ihre Organisation anlegen muss;
  • Welche Assets und Freigaben Ihr Team liefern muss;
  • Wer Einreichungen und abgelehnte Reviews übernimmt;
  • Wer die App nach dem Event pflegt. 

So wissen Sie, wofür Ihr Team verantwortlich ist, bevor Sie sich festlegen. 

Mit einer browserbasierten Event-App fällt diese ganze Kette weg. Bei LineUpr müssen Sie keine Entwicklerkonten anmelden und keine Store-Assets liefern, weil das Event unter einer URL veröffentlicht wird statt in einem App Store. 

Die restliche Arbeit liegt bei Ihrem Eventteam: Branding, Agenda, Speaker-Seiten und die Inhalte für Teilnehmer. IT, Rechtsabteilung oder die Verwalter eines Entwicklerkontos müssen Sie nicht einbinden. 

5. Können Sie die App mehrere Monate vor dem Event planen? 

Eine White-Label-App mit individuellen Anforderungen braucht Monate an Vorlauf. Und die Deadline, von der aus Sie rückwärts planen, ist der Tag, an dem Teilnehmer Zugriff brauchen – nicht das Eventdatum selbst. 

Bevor der Anbieter Ihre Branded Event-App bauen oder konfigurieren kann, muss sich Ihr Team einig sein, was die App können soll. Dazu gehören etwa Registrierung oder Login, personalisierte Agenden, Teilnehmerprofile, Networking, Benachrichtigungen, Sponsorenseiten, Umfragen und Zugriffsrechte. 

Jede Integration in Ihre bestehenden Systeme bedeutet eine weitere Konfigurationsrunde. Sollen Teilnehmerdaten aus Ihrer Registrierungsplattform, Ihrem CRM oder einer Unternehmensdatenbank synchronisiert werden, müssen Sie mit dem Anbieter klären, welche Daten übertragen werden, wie oft sie sich aktualisieren und was passiert, wenn Datensätze nicht übereinstimmen. 

Danach muss die App konfiguriert, mit Inhalten befüllt und getestet werden. Ihr Team prüft Prototypen, stellt sicher, dass das Branding den Unternehmensrichtlinien entspricht, testet verschiedene Teilnehmer-Journeys und meldet alles, was nicht funktioniert. Der Anbieter setzt die Änderungen um, liefert eine neue Version – und das Ganze wiederholt sich, bis die App fertig ist. 

Ein später Wunsch kann Arbeit wieder aufrollen, die das Team für erledigt hielt. Single Sign-on, private Zeitpläne, eine neue Integration oder andere Zugriffsregeln können Entwicklung, Tests und Release-Plan durcheinanderbringen. 

Sollen Teilnehmer vorab Profile anlegen, Meetings planen oder das Programm erkunden, muss die App mehrere Wochen vor dem Eventtag bereitstehen. 

Eine gebrandete Web-App überspringt die native Entwicklung und den App-Store-Release komplett. Ihr Team bereitet weiterhin Branding, Inhalte und Teilnehmer-Journey vor, kann das Event aber selbst konfigurieren und veröffentlichen – ohne Änderungen an einen Anbieter zurückzuschicken oder auf separate iOS- und Android-Builds zu warten. 

Mit LineUpr erstellen Veranstalter das Event im Browser, prüfen die Teilnehmeransicht in der Vorschau und veröffentlichen es – meist an einem einzigen Nachmittag. Das passt zu Teams, deren Eventdatum schon feststeht und die keine Lust auf ein Mobile-App-Projekt haben. 

Registrieren Sie sich kostenlos, erstellen Sie Ihre Event-App und testen Sie die Funktionen, bevor Sie bezahlen. 

6. Wie schnell kann Ihr Team am Eventtag dringende Änderungen live stellen? 

Eine Event-App kann pünktlich live gehen und trotzdem scheitern, sobald sich das Programm ändert. 

Ein Speaker sagt ab, eine Session zieht in einen anderen Raum um. Eine andere überzieht und verschiebt alles, was danach kommt. Finden Sie heraus, ob Ihr Team solche Änderungen direkt veröffentlichen kann – oder ob die Anfrage erst an den Anbieter und dann an dessen Technikteam geht. 

Bitten Sie die Anbieter, zwischen Inhaltsupdates und Änderungen an der App selbst zu unterscheiden. Agendapunkte, Speaker- und Sponsorendetails, Infos zur Location und Ankündigungen müssen eventuell sofort aktualisiert werden. Änderungen an App-Name, Icon oder Store-Eintrag laufen dagegen über einen separaten Prozess. 

Klären Sie für den Eventtag: 

  • Welche Inhalte Ihr Team ohne Support bearbeiten kann;
  • Wie schnell Änderungen bei Teilnehmern ankommen;
  • Ob Nutzer die App aktualisieren oder neu installieren müssen, um Änderungen zu sehen;
  • Wie dringende Ankündigungen Personen erreichen, die die App gerade nicht nutzen. 

Das ist besonders wichtig, wenn die App gedruckte Programmhefte ersetzt. Muss ein Teilnehmer erst die App aktualisieren, um neue Infos zu sehen, hat die App die Kommunikation nicht vereinfacht – und das kann sein Event-Erlebnis trüben. 

Mit LineUpr bearbeiten Sie veröffentlichte Event-Inhalte direkt im Browser. Öffnen Teilnehmer die Web-App erneut, sehen sie automatisch die aktuelle Version – ohne etwas zu installieren. Mit Push-Benachrichtigungen machen Sie auf wichtige Änderungen aufmerksam. 

Die GRENKE AG nutzte das bei ihrer jährlichen internationalen Führungskräftekonferenz in Berlin mit 120 bis 130 Teilnehmern. Das Backoffice verschickte über den Tag verteilt kurze Hinweise – etwa, dass ein Vortrag fünf Minuten später beginnt, oder wann der Shuttlebus abfährt. Laut Michael Kimmig, Vice President bei der Digitaltochter der Gruppe, erreichten kurzfristige Programmänderungen die Teilnehmer nahezu in Echtzeit. So konnte sein Team während des gesamten Events schnell auf Änderungen reagieren. 

7. Mit welcher Nutzungsrate können Sie rechnen – und was messen Sie? 

Nutzung misst sich daran, was Teilnehmer in der App tun – und die Zahl der „Downloads insgesamt“ sagt darüber fast nichts aus. 

Ein Teilnehmer installiert Ihre App vielleicht und öffnet sie nie. Ein anderer öffnet eine Web-App per QR-Code, checkt den ganzen Tag über die Agenda und beantwortet jede Umfrage. Der zweite hatte deutlich mehr von der App – und nichts davon taucht als Download auf. 

Legen Sie vor dem Kauf fest, an welchen Aktionen Sie den Erfolg der App festmachen. Je nach Event können das sein: 

  • Teilnehmer, die die App geöffnet haben;
  • Wiederholte Besuche während des Events;
  • Angesehene oder gespeicherte Programmpunkte;
  • Teilnahme an Live-Umfragen, Q&A oder Feedback-Befragungen;
  • Aufrufe von Speaker-, Sponsoren- oder Dokumentseiten. 

Fragen Sie die Anbieter, welche Kennzahlen sie auswerten und ob Sie diese exportieren können. Eine Plattform, die nur Installationen zählt, verrät Ihnen nicht, ob Teilnehmer die Agenda gelesen haben oder wie viele das Q&A genutzt haben. 

Ihr Plan für die Nutzung muss zwei Dinge abdecken: wie leicht Teilnehmer zur App finden und was sie nach dem ersten Öffnen zurückholt. Beim Ersten hilft es, den Installationsschritt zu streichen. Beim Zweiten helfen Inhalte, die sich im Laufe des Tages ändern, Live-Umfragen und Ankündigungen am Eventtag. 

Mit LineUpr können Sie die Nutzung Ihrer Event-App auswerten und für tiefere Analysen Google Analytics oder Matomo anbinden – für wertvollen Kontext zur Aktivität Ihrer Teilnehmer. 

Google-Analytics-Bericht

8. Wo liegen die Teilnehmerdaten und welche Berechtigungen fordert die App? 

Wie viele Teilnehmerdaten eine Event-App braucht, hängt davon ab, was die Leute darin tun sollen. 

Eine reine Agenda-App funktioniert oft ohne persönliche Profile. Networking, private Nachrichten, personalisierte Zeitpläne und Terminbuchungen setzen meist voraus, dass sich Teilnehmer identifizieren – und damit womöglich Namen, E-Mail-Adressen, Fotos oder Kontaktdaten. 

Klären Sie vor dem Kauf: 

  • Ob Teilnehmer ein Konto anlegen müssen;
  • Welche persönlichen Angaben Pflicht sind;
  • Wo die Daten gespeichert werden;
  • Wer sie einsehen oder exportieren kann;
  • Welche Geräteberechtigungen die App anfordert;
  • Wie lange die Daten nach dem Event verfügbar bleiben. 

Gehen Sie nicht davon aus, dass eine Branded App Zugriff auf Kontakte, Standort, Fotos oder andere Handydaten braucht, nur weil sie nativ ist. Lassen Sie sich vom Anbieter jede angeforderte Berechtigung einer Funktion zuordnen, die Ihr Event tatsächlich nutzt. 

Auch das Zugriffsmodell sollte zum Event passen. Ein reines Agenda-Programm kommt ohne individuelle Logins aus. Ein vertrauliches Führungskräftetreffen erfordert womöglich einen Passwortschutz für die gesamte App – genau wie ein Networking-Event, bei dem Teilnehmer Profile anlegen, sich einloggen und persönliche Daten hinterlegen. 

LineUpr unterstützt diese unterschiedlichen Zugriffsstufen. Eine reine Info-App lässt sich ohne Teilnehmer-Login nutzen – dann speichert LineUpr während der Nutzung keine personenbezogenen Daten. Sind die Inhalte vertraulich, können Veranstalter die komplette App mit einem Passwort schützen. So bleiben die Daten Ihrer Teilnehmer geschützt. 

LineUpr hostet die Daten der Event-Apps auf Servern in Deutschland und erfüllt die europäischen Datenschutzvorgaben. Das zählt, wenn Ihre Rechts- oder IT-Abteilung freigeben muss, wo Teilnehmerdaten gespeichert werden. 

9. Was passiert nach dem Event mit der App? 

Klären Sie, wie lange Teilnehmer die App nach dem Event brauchen, bevor Sie für eine dauerhafte App-Store-Präsenz bezahlen. 

Bei einem eintägigen Kundenevent oder einem Partnertreffen, das ein paar Mal im Jahr stattfindet, muss die App vielleicht nur so lange nützlich bleiben, bis Teilnehmer die Präsentationen abgerufen, eine Umfrage ausgefüllt und Event-Unterlagen noch einmal angesehen haben. Danach wertet Ihr Team die Nutzungsdaten aus und verwendet die Struktur für das nächste Event wieder. 

Bei einer wiederkehrenden Konferenz oder einem Mitgliederprogramm sieht das anders aus. Teilnehmer brauchen die App dann womöglich für mehrere Events und für die Kommunikation übers ganze Jahr. In diesem Fall können eine native White-Label-App oder eine Multi-Event-Plattform den zusätzlichen Einrichtungsaufwand und die laufenden Kosten rechtfertigen. 

Fragen Sie den Anbieter: 

  • Wie lange Teilnehmer nach Ende des Events noch darauf zugreifen können; 
  • Ob Dokumente, Aufzeichnungen und Umfragen verfügbar bleiben können; 
  • Ob die Nutzungsdaten weiterhin abrufbar sind; 
  • Ob sich die App für ein anderes Event duplizieren lässt; 
  • Ob für das nächste Event eine weitere Zahlung oder Store-Einreichung nötig ist – vor allem, wenn es ein anderes Eventformat ist. 

Veranstalten Sie ein paar Events im Jahr, können Sie mit LineUpr eine bestehende Event-App duplizieren, statt Agenda, Branding und Inhaltsstruktur von Grund auf neu aufzubauen. Das nächste Event baut auf dem letzten auf – ohne zweite Store-Einreichung und ohne App, die Sie zwischen den Events pflegen müssen.  

Setzen Sie auf LineUpr, wenn Ihr Event gebrandet sein soll – nicht der App-Store-Eintrag

LineUpr gibt Ihrer Organisation ein gebrandetes Teilnehmererlebnis, ohne dass Sie eine eigene native App veröffentlichen müssen. 

LineUpr ist für Teams ohne technisches Know-how gemacht: Jeder kann das Event im Browser aufbauen und Markenfarben, Logo, Agenda, Speaker, Sponsoren, Dokumente und die interaktiven Funktionen hinzufügen, die das Event braucht. Links auf Ihrem Desktop bauen Sie die App, rechts sehen Sie die Vorschau: 

LineUpr Zeitplan

Nach der Veröffentlichung öffnen Teilnehmer das Event per URL oder QR-Code auf Smartphone, Tablet oder Laptop. Die Desktop-Ansicht entspricht der mobilen Ansicht – so erleben Remote-Teilnehmer bei hybriden Events dasselbe gebrandete Erlebnis am Laptop.

LineUpr Dashboard

Damit passt LineUpr gut zu kleinen Event- oder Marketingteams, die: 

  • Kunden, Partner oder Händler erwarten, die für ein einzelnes Event wohl keine App installieren; 
  • die App ohne Entwickler erstellen und aktualisieren wollen; 
  • Registrierung und weitere Eventabläufe bereits anderswo abwickeln. 

Außerdem können Sie Startseiteninhalte und Event-Texte ändern und das visuelle Design anpassen, damit die App zur Corporate Identity des Events passt. Die VOLLMER WERKE nutzten LineUpr genau dafür, als sie ihre VDays über 450 Kunden weltweit präsentierten. Marketing-Referentin Nicole Skoberla berichtet, dass sie das VOLLMER „Corporate Design in wenigen Schritten einarbeiten“ konnte und dass Besucher, die die App genutzt haben, sie als äußerst bzw. sehr hilfreich eingestuft haben. 

VOLLMER VDays

LineUpr ist nicht die richtige Wahl, wenn Ihre Organisation ausdrücklich einen eigenen App-Namen und eine dauerhafte App-Store-Präsenz braucht. 

Sie können die App kostenlos erstellen und testen, bevor Sie ein kostenpflichtiges Paket wählen. Registrieren Sie sich kostenlos und sehen Sie selbst, wie gut sie zu Ihren Events passt. 

Wählen Sie das Branding, das Ihr Event wirklich braucht

Eine dauerhafte App-Store-Präsenz lohnt sich, wenn Teilnehmer bei einer wiederkehrenden Konferenz oder einem Mitgliederprogramm immer wieder dieselbe App nutzen. 

Bei einem einmaligen Kundenevent, einem Partnertreffen oder einem internen Programm muss die App vor allem nach Ihrem Event aussehen, die richtigen Infos liefern und sich von Ihrem Team leicht aktualisieren lassen. 

Entscheiden Sie, welche dieser beiden Varianten Sie kaufen, bevor Sie Anbieter vergleichen. 

Erstellen Sie kostenlos Ihre Branded Event-App und testen Sie sie für Ihr nächstes Event. 


Häufige Fragen

Ist eine Branded Event-App dasselbe wie eine White-Label-Event-App?

Nicht immer. Mit einer White-Label-Event-App ist meist eine mobile App gemeint, die unter dem Namen Ihres Unternehmens im App Store und bei Google Play erscheint – ohne die Identität des Anbieters. Eine Branded Event-App kann aber auch ein Event in der mobilen App eines Anbieters sein oder eine Web-App, die Ihr Branding trägt, aber keinen eigenen App-Store-Eintrag hat. 

Müssen Teilnehmer eine Branded Event-App herunterladen?

Das hängt davon ab, wie die App bereitgestellt wird. Native Apps und native White-Label-Apps müssen Teilnehmer in der Regel aus einem App Store installieren. Eine gebrandete Web-App öffnet sich dagegen im Browser – per URL oder QR-Code. 

Wie lange dauert der Launch einer Branded Event-App? 

Eine webbasierte Event-App lässt sich veröffentlichen, sobald der Veranstalter die Event-Inhalte eingepflegt und freigegeben hat. Mit LineUpr dauert das meist nur ein paar Stunden. Bei einer nativen White-Label-App kommen Einrichtung der Entwicklerkonten, Design-Assets, Store-Informationen, Einreichung und die Klärung von Freigabeproblemen hinzu – das kann den Launch von Wochen auf Monate strecken. Bitte den Anbieter, die App-Store-Prüfung getrennt von der Arbeit vor der Einreichung auszuweisen. 

Kann ein kleines Eventteam eine Branded Event-App ohne Entwickler erstellen?

Ja, wenn die Plattform einen Self-Service-Baukasten bietet. Mit LineUpr können Veranstalter eine gebrandete Web-App erstellen, in der Vorschau prüfen, veröffentlichen und aktualisieren – alles im Browser. Einen Entwickler brauchen Sie nur für eine komplett individuelle App oder eine native App mit ungewöhnlichen technischen Anforderungen.  


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